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Title:Demokratie in Nigeria? kein Fortschritt nirgends
Authors:Jockers, Heinz
Peters, Ralph-Michael
Rohde, EckartISNI
Year:2007
Periodical:Afrika Spectrum
Volume:42
Issue:2
Pages:335-350
Language:German
Geographic term:Nigeria
Subjects:elections
2007
Abstract:Die nigerianischen Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen vom April 2007 waren geprägt durch massive Wahlfälschungen, Intransparenz und eine chaotische Organisation. Die Wahlkommission 'Independent Electoral Commission of Nigeria' (INEC) fungierte weitgehend als verlängerter Arm des scheidenden Präsidenten Olusegun Obasanjo und konnte nicht als 'unabhängig' gelten. Der neue Staatspräsident, Umaru Yar'Adua, offiziell mit rund 70 Prozent ins Amt 'gewählt', gilt somit gemäss internationalen Standards für demokratische Wahlen nicht als demokratisch legitimiert. Gleiches gilt für die Mehrheiten seiner Regierungspartei 'People's Democratic Party' (PDP) in den beiden Häusern der Nationalversammlung und in den Bundesstaaten, wo sie 28 der 36 Gouverneure stellt. Die Wahlen 2007 mit den Eingriffen der Exekutive in den Wahlkampf und den schweren Manipulationen an den Wahltagen bestätigten die 2005 von L. Diamond vorgeschlagene Klassifizierung Nigerias als 'electoral authoritarian'. Bibliogr., Fussnoten. [Zusammenfassung ASC Leiden]
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